Adolf-Hitler.ch > Zeitgenössische Sicht

Zeitgenössische Sicht

Sebastian Haffner:

Hitler ist der potentielle Selbstmörder par excellence. Er hat keine Bindungen außer an sein Ego, und wird dieses ausgelöscht, ist er alle Sorgen, jegliche Verantwortung und Bürde los. Er ist in der privilegierten Situation eines Mannes, der nichts liebt außer sich selbst. Ihm ist das Schicksal von Staaten, Menschen und Gemeinwesen, deren Existenz er aufs Spiel setzt, völlig gleichgültig.
Quelle: „Germany: Jekyll & Hyde. Deutschland von innen betrachtet“, München 1998, S. 24; geschrieben 1939)
  • Thomas Mann schrieb 1938 in „An die gesittete Welt“:
So hoch er sich heute spreizt, so weit seine Einschüchterung sich ausbreitet, soviel von ihm angerichtetes Elend, Entehrung, Verderbnis, Blut, Tränen, Verzweiflung und Selbstmord er sich von seinem Bergsitz betrachten und sich groß, sich „geschichtlich“ vorkommen darf, – der Stab ist ihm gebrochen, nichts wird bleiben von seinen Worten und Werken, weil sie falsch und nichtig waren, und sein Nachruhm wird Schande sein.
(Quelle: „Essays“, Band 5: „Deutschland und die Deutschen 1938–1945“, S. 34f.)

(Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Adolf Hitler in der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.)

Letzte Änderung:
December 02. 2008 18:36:14

 

Login Letzte Änderung:
March 01. 2017 20:20:58
Powered by CMSimple