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Beispiele für Nazivergleiche

(aus Wikipedia)

Die deutsche Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin mußte 2002 zurücktreten, nachdem man ihr vorgeworfen hatte, die Politik von George W. Bush in die Nähe derjenigen Adolf Hitlers gerückt zu haben.

Am 3. Mai 2005 veröffentlichte Michael Wolffsohn in der Rheinischen Post einen Essay zur sogenannten Heuschreckendebatte mit dem Namen „Zum 8. Mai“, dem 60. Jahrestags des Endes der nationalsozialistischen Diktatur:

„60 Jahre ‚danach‘ werden heute wieder Menschen mit Tieren gleichgesetzt, die – das schwingt unausgesprochen mit – als ‚Plage‘ vernichtet, ‚ausgerottet‘ werden müssen. Heute nennt man diese ‚Plage‘ ‚Heuschrecken‘, damals ‚Ratten‘ oder ‚Judenschweine‘. Worte aus dem Wörterbuch des Unmenschen, weil Menschen das Menschsein abgesprochen wird.“

Nachdem der damalige deutsche Bundesfinanzminister, Peer Steinbrück, der Schweiz 2009 mit der „siebten Kavallerie“ gedroht hatte, meinte Thomas Müller, schweizerischer Abgeordneter (CVP):

„Er erinnert mich an jene Generation von Deutschen, die vor sechzig Jahren mit Ledermantel, Stiefel und Armbinde durch die Gassen gegangen sind“.

Johannes Kahrs (SPD, Deutschland) wies dies zurück: „Das ist peinlich und abwegig und artet schon in Effekthascherei aus […] Mit solchen Vergleichen richtet sich jeder selber und zeigt, wie schwach die eigenen Sachargumente sind. Wenn das so weiter geht, müsste in naher Zukunft eine Entschuldigung der Schweizer Regierung gegenüber Peer Steinbrück fällig werden.“

Mehrere deutsche Tageszeitungen, unter anderem die Frankfurter Rundschau, sahen sich 2009 vor russischen Gerichten mit Schmerzensgeldforderungen konfrontiert, nachdem sie die Jugendbewegung „Naschi“ mit der Hitlerjugend verglichen haben sollen.

Der Kardinal Joachim Meisner zog in seiner Allerheiligenpredigt 2009 Parallelen zwischen Auffassungen von Richard Dawkins und denen der Nationalsozialisten, indem er schrieb: „Ähnlich wie einst die Nationalsozialisten im einzelnen Menschen primär nur den Träger des Erbgutes seiner Rasse sahen, definiert auch der Vorreiter der neuen Gottlosen, der Engländer Richard Dawkins, den Menschen als 'Verpackung der allein wichtigen Gene', deren Erhaltung der vorrangige Zweck unseres Daseins sei“.

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