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Kindheit Hitlers

Wegen häufiger Umzüge der Familie besuchte Hitler von 1896 bis 1900 verschiedene Volksschulen in Passau und Lambach, wo er als guter Schüler galt. Nach dem Umzug nach Leonding besuchte er die Realschule in Linz, wo er sich lernunwillig zeigte und die fünfte, sechste und siebente Klasse wiederholen mußte. Den Religionsunterricht bei Franz Sales Schwarz verachtete er; nur den Geografie- und Geschichtsunterricht bei Leopold Pötsch hob er 1925 als positiven Einfluß hervor.

Damals las Hitler begeistert Bücher von Karl May, den er zeitlebens verehrte. Sein Vater hatte ihn für eine Beamtenlaufbahn bestimmt und bestrafte seine Lernunwilligkeit mit häufigem, aber erfolglosen Prügeln.

Er starb Anfang 1903. 1904 schickte die Mutter Hitler auf die Realschule in Steyr. Dort wurde er wegen schlechter Schulnoten nicht in die neunte Klasse versetzt. Mit einer vorübergehenden Unpäßlichkeit erreichte er, daß er zur Mutter nach Linz zurückkehren und die Realschule ohne Abschluß verlassen durfte.

In Linz lernte Hitler durch Mitschüler, Lehrer und Zeitungen das Denken des radikalen Antisemiten und Gründers der Alldeutschen Vereinigung Georg von Schönerer kennen.

 Er besuchte erstmals Aufführungen von Opern Richard Wagners, darunter Rienzi. Dazu äußerte er später: „In jener Stunde begann es“. Unter dem Eindruck der Hauptfigur soll er laut seinem damaligen Freund August Kubizek gesagt haben: „Ich will ein Volkstribun werden.“

1925 stellte Hitler sein ganzes Schulverhalten als Lernstreik gegen den Vater dar und behauptete, ein schweres Lungenleiden habe seinen Schulabschluss vereitelt.

Die Gewalttätigkeit des Vaters gilt als mögliche Wurzel für seine Entwicklung.

Nach Joachim Fest schwankte er schon in der Schulzeit zwischen intensiver Beschäftigung mit verschiedenen Projekten und Untätigkeit und zeigte ein lebenslanges Unvermögen zu regelmäßiger Arbeit.

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March 01. 2017 20:20:58
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